Kloster Fahr


Kloster Fahr

Aargauische Enklave an der Limmat bei Unterengstringen mit einem Benediktinerinnenkloster. Das Kloster wurde 1130 von den Freiherren von Regensberg gestiftet und unter Aufsicht des Klosters Einsiedeln gestellt. Die Schirmvogtei ging an Zürcher Familien über, bis 1798 oblag sie der Familie Meyer von Knonau. In der Reformationszeit verliessen die Nonnen Fahr. Erst 1576 wurde der Konvent wieder hergestellt. Als 1841 im Kanton Aargau die Klöster aufgehoben wurden, war Fahr vom Aufhebungsbeschluss betroffen. Durch Vermittlung der Tagsatzung konnte jedoch 1843 die Schliessung rückgängig gemacht werden. Fahr ist das einzige Kloster im Aargau, das die liberale Epoche überstand.

Zur Geschichte des Klosters Fahr: Hélène Arnet, Das Kloster Fahr im Mittelalter, Mitteilungen der Antiquarischen Gesellschaft in Zürich, Band 62, Zürich 1995.

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